Isomatte Test

Isomatte Test: Worauf ist beim Kauf zu achten?Isomatte Test

Die Isomatte ist für Outdoor-Fans ein Must-Have. Wer unter freiem Himmel oder im Zelt schlafen will und auf einen bestmöglichen Schlafkomfort nicht verzichten will, sollte sich eine hochwertige Isomatte zulegen. Sie sorgt dafür, dass der Wärmeverlust beim Schlafen am Boden so gering wie nur möglich ausfällt. Daher kommt auch die Bezeichnung ISO von Isolierung. Wer schon jetzt seinen nächsten Ausflug in die Natur plant, sollte sich zunächst Zeit nehmen, um die einzelnen Modelle in diesem Segment sorgfältig zu begutachten. Schließlich gibt es auch hier große Qualitätsunterschiede. Welchen Kriterien man beim Kauf besondere Beachtung schenken sollte, zeigt der folgende Isomatte Test.

Alles Wissenswerte zum Thema Isomatte

Die unterschiedlichen Typen von Isomatten
Vor dem Kauf einer Isomatte sollte man sich zunächst mit den unterschiedlichen Matten-Typen auseinandersetzen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Arten, die im folgenden Vergleich ausführlich vorgestellt werden.

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Fitness - MatteDie selbst-aufblasende Isomatte

Diese Variante ist auch gleichzeitig besonders häufig vertreten. Die Grundlage bildet bei dieser Isomatte der Polyurethan-Schaum, welcher mit einer luftdichten Tuchhülle ummantelt ist. Damit eine gute Isolationswirkung erhalten bleibt und trotzdem Volumen und Gewicht eingespart werden, besitzen hochwertige Varianten besondere Kanäle. Diese Kanäle befinden sich in der Schaumstoffmatte, dessen Luft beim Zusammenrollen der Matte herausgepresst wird. Das erleichtert den Transport. Wird das Ventil der Isomatte wieder geöffnet, werden die Kanäle wieder mit Luft gefüllt. Alles in allem punkten selbstaufblasende Isomatten mit ihrer komfortablen Handhabung.

 

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • hoher Komfort durch die Polsterung
  • optimale Wärmeisolation

Nachteile:

  • höheres Gewicht
  • nicht so einfach zu verstauen, aufgrund der Größe

Fitness - Matte

Die Isomatte aus Schaumstoff

Bei dieser Variante kommt PE-Schaumstoff zum Einsatz. Schon beim verwendeten Schaumstoff gibt es hier große Qualitätsunterschiede. Schaumstoff mit einer schlechten Qualität ist schneller durch gelegen und verliert genauso schnell seine Isolierung. Hochwertige Matten erkennt man dadurch, dass sogenannter geschlossenzelliger PE-Schaum verwendet wird. Dieser zeichnet sich durch seine Druckbeständigkeit und Elastizität aus. Zusammenfassend sind Isomatten aus Schaumstoff günstig in der Anschaffung und besonders unempfindlich gegen Steine oder Dornen. Ein besonderes Augenmerk sollte man beim Kauf eines Modells auf die Isolationsleistung werfen. Schaumstoffmatten weisen eine Stärke von 5 bis 20 mm auf. Unterschiede gibt es auch im Bereich der Oberfläche. So gibt es beispielsweise Varianten mit einer Waffelstruktur oder einer Noppenstruktur, dessen Vorteil darin besteht, dass zwischen Schlafsack und Matte ein Hohlraum entsteht, was zu einer verbesserten Wärmeleistung führt.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • leichtes Gewicht
  • optimale Wärmeisolation

Nachteile:

  • geringe Polsterung, daher weniger Komfort
  • groß und schwieriger zu verstauen

 

Die Hightech-IsomatteIsomatte Test

Diese Modelle zeichnen sich durch ihre besonders leichten und luftdichten Laminaten aus. Im Outdoor- Bereich werden die Luxusausführungen immer beliebter. Je nach gewähltem Modell ist die Hightech-Variante mit Mikrofasern oder Daunen gefüllt, was für eine besonders hohe Wärmeleistung sorgt. Aufgrund ihrer Bauweise sind sie außerdem deutlich leichter und weisen ein geringeres Packmaß auf als andere klassische Modelle auf. Die Besonderheit besteht hier in der direkt in der Isomatte oder im Packsack integrierten Luftpumpe. Leider sind diese Matten anfälliger für Beschädigungen, so dass etwas zum Reparieren immer mitgeführt werden sollte.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • leichte und luftdichte Laminaten
  • hohe Wärmeleistung
  • geringes Packmaß

Nachteile:

  • anfälliger für Beschädigungen

 

Die Liegefläche der Isomatte

Bei der Wahl der richtigen Liegefläche muss nicht nur das Körpermaß miteinbezogen werden sondern auch die Schlafgewohnheiten. Wer unruhig schläft, benötigt mehr Platz als jemand der sich in der Nacht kaum bis gar nicht bewegt. Für Seitenschläfer reicht ein schmalere Isomatte, wobei Bauch- und Rückenschläfer ein breiteres Modell bevorzugen sollten

Der R-Wert

Alle Modelle im Test sind mit dem sogenannten R-Wert gekennzeichnet. Dabei handelt es sich um den Wärmedurchgangswiderstand vom Material. Dieser beschreibt die Dämmwirkung einer Isomatte. Dabei wird der Wärmedurchfluss von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören Dicke und Material sowie die Oberflächenstruktur der Matte. Grundsätzlich gilt je höher der R-Wert, desto besser ist die Isolationswirkung. Auch die Isomatte im Test konnte mit ihrem guten R-Wert überzeugen. Ein hoher R-Wert gewährleistet außerdem einen geringen Wärmeverlust im Schlafsack. Wer einen aktuellen Isomatte Test zu Rate zieht, sollte daher auch immer einen Blick auf den R-Wert werfen.

R-Wert und Einsatzbereich:

 

R-Wert 1:
Eignet sich für Temperaturen bis + 7 °C, sprich für 3 Jahreszeiten bzw. warme Nächte
R-Wert 2:
Eignet sich für Temperaturen bis + 2 °C, sprich für 3 Jahreszeiten bzw. gemäßigte Nächte
R-Wert 3:
Eignet sich für Temperaturen bis – 5 °C , sprich für 3 bis 4 Jahreszeiten bzw. kühlere Nächte
R-Wert 4:
eignet sich für Temperaturen bis – 11 °C, sprich für 4 Jahreszeiten und ist wintertauglich
R-Wert 5:
Eignet sich für Temperaturen bis – 17 °C, sprich für hochalpine Winterbiwaks
R-Wert 6:
Eignet sich für Temperaturen bis – 24 °C, sprich für ausgedehnte Wintertouren

 

 

Wichtige Kaufkriterien bei einer Isomatte

Maße und Dicke
Wer die einzelnen Isomatten aus aktuellen Test- und Erfahrungsberichten miteinander vergleicht, sollte unbedingt auf die Maße und Dicke achten. Sie zählen zu den wichtigsten Kaufkriterien. Grundsätzlich muss eine Matte breit und lang genug sein, damit man während des Schlafens nicht einfach runterrutscht. Für Bauch- und Rückenschläfer sind breitere Matten zu empfehlen und für Seitenschläfer reichen, wie bereits erwähnt, auch schmalere Modelle. Ein weiteres wichtiges Kriterium, welches sich auf die Schlafqualität auswirkt, ist die Dicke der Isomatte. Je dicker die Matte, desto bequemer schläft es dich da drauf. Schließlich spürt man so deutlich weniger Unebenheiten vom Untergrund. Beachtet werden sollte, dass Schaumstoff-Modelle in unserem Test dünner ausgefallen sind als die Modelle zum Aufpumpen. Schaumstoff Isomatten sind maximal 1,2 cm dick, wobei die aufblasbare Variante eine Dicke von 2,5 bis 10 cm aufweisen kann.

Packmaß und Gewicht

Weitere sehr wichtige Kriterien aus dem Test sind Gewicht und Packmaß. Da eine Isomatte im Outdoor-Bereich zum Einsatz kommt, sollte sie natürlich so leicht wie möglich sein. Leider leidet unter einem geringen Gewicht auch der Komfort. Hier muss man schließlich abwägen was einem wichtiger ist Komfort oder Gewicht. Im Bereich vom Packmaß gibt es wiederum kaum Unterschiede. Sowohl selbst-aufblasende als auch Schaumstoff-Isomatten werden zusammengerollt. Trotzdem sollte das Packmaß beim Vergleich einzelner Modelle nicht komplett außer Acht gelassen werden. Oftmals sind auch kleine Unterschiede entscheidend.

Fazit: Nützliche Tipps für eine angenehme Nacht

Um das bestmögliche aus der Schlafqualität einer Isomatte herauszuholen, gibt es ein paar Tipps, die jeder kennen sollte. Um die Isolation der Matte zu verbessern, einfach Packsäcke und Kleidungsstücke unter die Isomatte legen. Ergänzend dazu gibt es für besonders kalte Nächte Dampfsperren. Diese kann man als Inlay in den Schlafsack hineinlegen. Das erhöht die Temperatur um ca. 5° C. Wer trotz Isomatte in der Nacht mit kalten Füßen zu kämpfen hat, legt einfach eine dicke Jacke, im Idealfall eine Daunenjacke am Fußende vom Schlafsack. Die Jacke am besten unter der Isomatte fixieren. Das sorgt für schön warme Füße.

Wem trotz der genannten Tipps noch immer kalt ist für den eignet sich eine selbst-gebaute Wärmflasche. Dazu einfach einen Wassersack mit heißem Wasser füllen. Alles in allem sollte man sich nicht nur auf die Wärmeleistung der Isomatte und dem Schlafsack verlassen, wichtig ist auch warme Kleidung. Das ist aber nur dann zu empfehlen, wenn der Schlafsack ausreichend Platz bietet. (Video)

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